© Kloster Fahr
Ein szenisch musikalischer Dialog aus Leben und Dichtung der Silja Walter
Was bleibt von einem schwierigen Anfang, wenn er Jahre später zu Dichtung wird?
Silja Walter erlebt ihre ersten Jahre im Kloster als eine Zeit des Ringens: mit sich selbst, mit dem Gehorsam, mit ihrem neuen Leben als Nonne. Sie hält diese Erfahrungen in ihrem Tagebuch fest. Jahre später verarbeitet sie dieselbe Lebensphase in ihrem lyrischen Zyklus «Der Tanz des Gehorsams». Auf der Bühne füllen zwei Schauspielerinnen und eine Violinistin die Tagebuch-Aufzeichnungen der jungen Ordensfrau und die poetische Sprache der späteren Dichterin mit Leben. Sie zeugen von Zweifel und Hingabe, von Gehorsam und Freiheit – und vom Mut, das eigene Leben in Worte zu fassen.
Textcollage, Projektleitung: Christine Lather
Dialogpartnerin Kloster Fahr: Priorin Irene Gassmann
Regie: Lilian Naef
Spiel: Christine Lather (Silja, die Dichterin), Flurina Carla Schlegel (Silja, die junge Ordensfrau), Violine: Laida Alberdi
Kostüme: Rudolf Jost, Licht und Ton: Walter Fuchs
Produktion: Kloster Fahr, Priorin Irene Gassmann
Fotos von Silja Walter mit freundlicher Genehmigung:
1948: Schweizerisches Literaturarchiv, Archiv Silja Walter
2009: Christoph Hammer / Gemeinde Würenlos







