Zum Jahreswechsel

Zum Jahreswechsel

Pilger der Hoffnung bleiben

Eindrücklich war es im Oktober während unserer Firmreise, die vielen Pilger auf dem Petersplatz zu erleben. Aus aller Welt waren sie gekommen: die einen, um bewusst den besonderen Vergebungssegen des Heiligen Jahres zu empfangen; die anderen, um dieses Ereignis einmal miterlebt zu haben – in der Hoffnung auf ein Gefühl der Erfüllung.

Am 6. Januar 2026 wird Papst Leo XIV die Heilige Pforte des Petersdoms zum Abschluss des Heiligen Jahres 2025 feierlich schließen. Auch in unserem Bistum Basel enden an diesem Tag die Pilgerwege – bei uns in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Baden.

Nun stellt sich die Frage: Was können wir aus diesem Jahr mitnehmen?
Paulus schreibt im Ersten Korintherbrief: „Es bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe.“ Und davon bin auch ich überzeugt. Diese drei göttlichen Tugenden begleiten uns durch das Leben. Besonders in schwierigen Zeiten ist es die Hoffnung – das Vertrauen auf Gottes Beistand und das zukünftige Heil –, die uns trägt.

Bis Januar können persönliche Hoffnungen noch bei uns in der Kirche festgehalten werden: im Portal der „Heiligen Pforte“ in der Kirche St. Maria, das von der Kreuz-&-Quer-Kindergottesdienstgruppe gestaltet wurde. Im Gottesdienst mit den Sternsingern am 11. Januar um 9.30 Uhr wird dieses „Tor“ dann – bis zum nächsten Heiligen Jahr – geschlossen.

Als verschlossene Tür, gefüllt mit den verborgenen Hoffnungen der Menschen unserer Pfarrei, wird sie uns in den kommenden Jahren daran erinnern, dass wir Pilger der Hoffnung bleiben.

Theresia Hlavka


Gutes Neues Jahr

… und mögen wir die neue Klarheit aus der Heiligen Nacht in das Neue Jahr hinübernehmen.
Möge das neue Jahr erfüllt sein von Mut, Tatkraft und Gnade.
Manchmal wird uns wohl auch ein Misserfolg einen nächsten Lernschritt bereithalten.
Mögen wir alles aus Gottes Hand entgegennehmen und das neue Jahr mutig anpacken.
Die Welt braucht uns.

Markus Heil