Unterrichtsinhalte


Von der 1. Klasse an besuchen die Kinder im Rahmen ihres normalen Stundenplans (Blockzeiten) auch den Religionsunterricht während einer Stunde pro Woche. Für die Kinder der Einschulungsklasse beginnt der Religionsunterricht im zweiten Jahr. Im Religionsunterricht begegnen die Kinder nicht nur einigen der bekannten biblischen Geschichten, sondern stufengerecht auch grundsätzlichen Fragen des menschlichen Lebens und des Zusammenlebens mit anderen.

Im ersten Schuljahr sollen die Kinder ihre eigenen Kräfte kennen und einsetzen lernen. Sie erleben die Gemeinschaft mit Spannungen und Lösungsmethoden. Stichworte:
Die Schöpfung – Menschen und Kräfteschulung (ich und andere)
Jesus: wer war er, wo und wie hat er gelebt?
Symbole: wie mache ich das Kreuzzeichen?

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Im zweiten Schuljahr erkunden die Kinder ihre Beziehungswelt weiter und lernen Formen der persönlichen Reflexion kennen. Stichworte:
„Vater unser“ – Gute Wege und schlechte Wege – Biblische Geschichten

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Im dritten Schuljahr liegt der Schwerpunkt des Religionsunterrichtes auf der Vorbereitung zur Erstkommunion, die bei uns im Frühjahr, allerdings nicht immer am „Weissen Sonntag“ stattfindet. Dabei werden die Kinder mit dem Ablauf der Messe vertraut gemacht, lernen unsere Kirche als Gebäude kennen, besuchen ein Kloster in Solothurn, wo wir entdecken können, wie Hostien gebacken werden, lernen die Bedeutung des Brotteilens kennen und bereiten uns intensiv auf unseren feierlichen Gottesdienst vor. Dabei wird viel Wert darauf gelegt, dass die Kinder selber zum Gottesdienst einiges beitragen können.

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Im vierten Schuljahr liegt das Hauptgewicht auf der Beichtvorbereitung, die aber nicht mit dem früheren angstgeprägten „Beichten“ verglichen werden kann. Wir hinterfragen unser zwischenmenschliches Verhalten kritisch mit Hilfe von Geschichten, Filmen und kurzen szenischen Spielen. Die eigene Erfahrung der Kinder spielt dabei eine zentrale Rolle. Es braucht ein Vertrauensverhältnis, damit sie frei sprechen können, auch wenn sie etwas bedrückt oder beschäftigt. – Im Frühsommer findet dann der „Versöhnungsweg“ statt, bei dem die Kinder von einem Erwachsenen ihrer Wahl begleitet werden und nach Anleitung mit diesem ein Vertrauensgespräch führen. Am selben Tag findet am Abend der Versöhnungsgottesdienst mit einem Priester statt, was in etwa einer kindsgemässen Bussfeier entspricht.

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Im fünften Schuljahr steht das Kirchenjahr mit seinen Festen und seinem Brauchtum im Vordergrund. Die Kinder lernen zu verstehen, wie die Menschen christliche Vorstellungen und Anliegen in vielerlei Formen in ihren Alltag eingebaut haben. Auch in Würenlos lässt sich das vielfältig und praktisch zeigen.

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Im 6., 7. und 8. Schuljahr findet der Religionsunterricht nicht mehr im Schulhaus statt. Es ist ein Projektunterricht mit speziellen Veranstaltungen und Terminen. Das Jahresprogramm, kann hier als PDF-Dokument heruntergeladen werden:

Inhaltlich geht es dabei um die stufengemässe Auseinandersetzung mit persönlichen Lebensfragen, religiösen Festen und Phänomenen in Kirche und Gesellschaft sowie um Einführungen und Begegnungen mit der eigenen und anderen Konfessionen und den Weltreligionen.

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Im 9. Schuljahr beginnt der „Firmweg“; er dauert ein Jahr und umfasst verschiedene Gruppentreffen, Gesamtanlässe, Arbeitseinsätze in der Pfarrei, das Ranfttreffen und ein Treffen mit dem Firmspender, dem Vertreter des Bischofs.
Der Firmweg wird gegen Ende des 9. Schuljahres mit der Firmung abgeschlossen. Die Jugendlichen begegnen dabei nicht nur Grundsatzfragen des Lebens, sondern auch praktischen Aufgaben in der Pfarrei und bereiten sich so auf die Firmung vor, das kirchlichen Ritual zum Schritt in die Welt der Erwachsenen.

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