Eucharistie/Erstkommunion

In der sonntäglichen Eucharistiefeier sagen wir Dank für die Schöpfung, für unser Leben, für die befreiende Geschichte von Israel und von Jesus.

Das Kernritual der Eucharistie besteht aus einem Zusammengehen von Gebet und zeichenhafter Gebärde: dem Brechen des Brotes und dem Darreichen des Kelches. Es geht um eine symbolische Mahlzeit des Vertrauens, dass Leben in seiner tiefsten Bedeutung ein Teilen ist, vorgelebt durch Jesus von Nazareth. Das Brot wird gebrochen und weist ausdrücklich hin auf den Leib Jesu und auf seinen Tod. Der Wein verweist auf seine Lebenskraft („sein Blut“), auf seine Geistkraft. Wir können diese Selbsthingabe Jesu in seinem Leben und Sterben auch ein „Opfer“ nennen, das in dieser Feier vergegenwärtigt wird. Die Eucharistie bringt Menschen zusammen rund um Jesus, ein Opfer, das sich weigerte, andere zum Opfer zu machen.

Diese Feier gibt uns das Versprechen, dass wir auch in einer unsicheren Zukunft auf Gott vertrauen dürfen, der die Liebe ist. Sie ist ein Zeichen der Hoffnung von uns allen, dass eine Zeit kommen wird, in der jedem Menschen Recht widerfahren wird.

Erstkommunion

Im feierlichen Fest der Erstkommunion an einem Sonntag in der Osterzeit werden die Kinder in die christliche Mahlgemeinschaft der Gemeinde aufgenommen; diese ist ein Zeichen für das Reich Gottes. Die Kinder der 3. Klasse werden auf diesen wichtigen Tag im Religionsunterricht sorgfältig vorbereitet.