Strahlende Sulpergkapelle

Strahlende
Sulpergkapelle

Foto: Hansjörg Egloff


Nun strahlt sie also wieder, die 1749 errichtete Sulpergkapelle. Früher noch von Weitem sichtbar, heute gut versteckt im Walde. Und wer dann die 389 Treppenstufen zur Kapelle geschafft hat, kann unweigerlich feststellen, dass das Gotteshaus zu Ehren Marias innen und aussen neu gestrichen wurde. Die feinmaschigen Fenstergitter wurden entfernt, so dass die beiden seitlichen Verglasungen noch viel schöner in Erscheinung treten. Auch die unschönen Graffitti an der Aussenwand der Kapelle wurden übermalt und der vor einiger Zeit leider verunstaltete Aussenaltar saniert und gereinigt. Es lohnt sich also, gerade während der Maiandachtszeit, die Kapelle zu besuchen. Sie ist im Sommer am Samstag und Sonntag jeweils von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet. Die weiteren Andachten in der Sulpergkapelle werden jeweils im Lichtblick bekannt gegeben.

Der Kapellenverein umsorgt nicht nur die Sulpergkapelle, sondern auch die Kreuzkapelle. Der Verein bezweckt den Schutz und die Pflege der beiden Kapellen. Mitglied kann jeder werden, der sich durch die Ziele des Vereins angesprochen fühlt und sich für den Bestand der Kapellen einsetzen will. 

Kapellen sind wie Kirchen und Wegkreuze ein Zeugnis unserer Kultur und feste Bestandteile der Aargauer Landschaft und der Ortsgeschichte. Das Buch „Kapellen im Aargau“, welches 2014 erschienen ist, präsentiert nebst der beiden Wettinger Kapellen noch 123 weitere Aargauer Kapellen. Ein Erbe dass es zu bewahren gilt.

Das Buch kann übrigens zum Preis von CHF 25.– beim Sekretariat der Römisch-Katholischen Kirche Aargau oder unter landeskirche@kathaargau.ch bezogen werden.

Hansjörg Egloff; Kapellenverein Wettingen