Aschermittwoch

Aschermittwoch

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Ein stiller Beginn auf dem Weg zu Ostern

Mit dem Aschermittwoch, der dieses Jahr am Mittwoch, 18. Februar, um 19 Uhr gefeiert wird, beginnt die vierzigtägige Fastenzeit. Nach den fröhlichen Tagen der Fasnacht lädt dieser Gottesdienst bewusst zur Stille und zur Besinnung ein.

Im Mittelpunkt der Feier steht das Aschenkreuz, das den Gläubigen auf die Stirn gezeichnet oder auf das Haupt gestreut wird. Die Asche erinnert an die Vergänglichkeit des Lebens und an die biblischen Worte: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst.“ Zugleich ist sie ein Zeichen der Umkehr und der Hoffnung, ein stiller Neubeginn auf dem Weg zu Ostern.

Die Fastenzeit ist dabei mehr als der Verzicht auf bestimmte Speisen. Sie lädt ein, das eigene Leben bewusster zu betrachten: Was tut mir gut? Worauf kann ich verzichten? Wo ist Raum für Versöhnung, Gebet und Nächstenliebe? Oft sind es kleine Veränderungen, die Grosses bewirken können.

Der Aschermittwoch markiert somit keinen traurigen, sondern einen ehrlichen und heilsamen Anfang. Er schenkt die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und sich neu auszurichten.