Drittweltgruppe Würenlos: Solidarität jetzt erst recht!

Drittweltgruppe Würenlos: Solidarität jetzt erst recht!

In diesen besonderen Zeiten der Herausforderung ist die Solidarität erst recht wichtig. In vielen Ländern gibt es keine Sozialversicherungen und keine Unterstützungen des Staates. Menschen werden somit gerade in den Drittweltländern weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt und kämpfen zunehmend um ihr Überleben. Auch wenn uns in der Schweiz das Corona stark herausfordert, geht es uns vergleichsweise mit anderen Ländern immer noch sehr gut. Die spezielle Situation lässt uns dankbar sein über unsere guten Ausgangslagen in unserem schönen Land und verdeutlicht uns einmal mehr, in welchem Privileg wir leben dürfen. Durch Sozialversicherungen und auch durch den Staat sind uns auch in schwierigen Zeiten Hilfeleistungen garantiert. Es ist uns von der Drittweltgruppe Würenlos daher ein besonderes Anliegen trotz den speziellen Herausforderungen in der aktuellen Zeit zur Solidarität mit Drittweltländern aufzurufen, welche bei Bedarf nicht auf solche sozialen Hilfeleistungen wie wir zählen können.

Gerade weil viele Anlässe abgesagt wurden und zahlreiche soziale Projekte auf ihre Spenden verzichten müssen, möchten wir in diesem Jahr den Solidaritätsmarsch zusammen mit der Schule Würenlos erst recht durchführen. Am Donnerstag 17. September 2020 am Nachmittag ab 13.30 Uhr werden die Klassen ab der Mittelstufe bis zur Oberstufe mit Einhalten der Abstandsregel am Würenloser Solidaritätsmarsch teilnehmen. Dabei sind die Schülerinnen und Schüler im Klassenverbund mit ihren Klassenlehrpersonen gestaffelt unterwegs zum Altberg.

Zuvor findet am Montag 31. August 2020 der Informationstag an der Schule Würenlos statt. Die Schülerinnen und Schüler ab der Mittelstufe bis zur Oberstufe werden dabei für die Situationen in den Drittweltländern sensibilisiert und über die unterstützenden Projekte informiert. Bis zum Solidaritätsmarsch vom 17. September 2020 sind die Schülerinnen und Schüler in Würenlos eingeladen unter Einhalt der Distanzregeln auf Spendensuche im engeren familiären Umfeld zu gehen.

In diesem Jahr, in welchem die Solidarität erst recht gefordert ist, hat sich die ökumenische Drittweltgruppe Würenlos bewusst für 2 soziale Projekte entschieden. Altersgerecht wird in der Mittelstufe das Projekt Baraza vom ehemaligen Klassenlehrer Beni Brügger vorgestellt. Dabei geht es um die Unterstützung von Strassenkindern in Kongo. Kinder von der Strasse oder aus sehr schwierigen Familien wird im House of Grace gute Lebensmöglichkeiten geboten, in dem sie in der Stadt Bunia Mahlzeiten, Schulmöglichkeiten und eine Unterkunft bekommen. (Mehr Informationen kann man über den schweizerischen Verein zur Unterstützung des Projekts Baraza auf der Homepage www.baraza.ch entnehmen.)

Die Oberstufe Würenlos setzt sich inhaltlich mit dem Thema des nachhaltigen Umweltschutzes auseinander. Ehemalige Angestellte des Zürcher Zoo’s sind in diesem Jahr nach Ecuador in den Amazonas ausgewandert, um dort einen nachhaltigen Schutz des Regenwaldes zu gewähren. Joëlle und Michael Wüst möchten mit ihrem Projekt Finca Don Sigifredo ein Schulzentrum für den nachhaltigen Schutz des Regenwaldes aufbauen und so die Einheimischen in Pflege und Erhalt der örtlichen Natur ausbilden.

Die Drittweltgruppe Würenlos unterstützt beide Projekte vollumfänglich und schaut für eine gerechte Verteilung der Spenden. Allen Spenderinnen und Spender ein herzliches Dankeschön!

für Drittweltgruppe Würenlos Mario Stöckli

Flyer Projekt Baraza Kongo

Flyer Projekt Don Sigifredo Ecuador