Kirchgemeindeversammlung

Ein bunter Strauss von Traktanden stand an; über 100 Personen folgten der Einladung. Kirchenpflegepräsidentin Verena Zehnder gab gleich zu Beginn dem neugewählten Gemeindeleiter Markus Heil Gelegenheit, sich vorzustellen. Darauf wurden die Standardtraktanden Rechnungsabnahme 2018 bei 1.1 Millionen Franken Umsatz

und Budget 2020 bei unverändertem Steuerfuss von 16 % einstimmig genehmigt. Fragen hatte vor über zwei Jahren der Zusammenarbeitsvertrag zum «Pastoralraum Aargauer Limmattal» aufgeworfen, so dass damals die Würenloser einen Entscheid aufschoben. Kirchenpfleger Harald Völker zeigte nun, wie diese Fragen inzwischen beantwortet werden konnten, so dass die Versammlung jetzt voll zustimmte. Ein sehr spezielles Würenloser Problem bilden die hier seit 1937 bestehenden zwei Friedhöfe, wobei im Moment nur auf dem reformierten Friedhof ein Gemeinschaftsgrab existiert, das inzwischen an Platzgrenzen stösst. Daher hat Gemeindeammann Anton Möckel, hier als Gartenfachmann, die Möglichkeiten eines zweiten Gemeinschaftsgrabes auf dem katholischen Friedhof vorgestellt. In einer Konsultativabstimmung wurde dann grossmehrheitlich gewünscht, dass die Urnenbeisetzungen wie auf dem reformierten Friedhof erfolgen und beide Friedhöfe auch Verstorbenen anderer Glaubensrichtungen offen sein sollen. Dann wurde über das Projekt Neubau Chilematt (früher Chilemetzg); orientiert. Kirchenpflege und Baukommission hoffen auf grünes Licht der Baubehörden im Jahr 2020. Und zum Schluss weckte noch ein Detail am Rande dieses Bauprojekts die Diskussionsfreude der Versammlung, denn mindestens eine der Linden auf dem Kirchenvorplatz ist geschwächt, die Versammlung akzeptierte grossmehrheitlich, dass sie allenfalls gefällt werden muss.

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