Ökumene – Miteinander Christ sein

Ökumene –
Miteinander Christ sein

Mit dem Bibelwort: «Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung in eurer Berufung» (Eph 4,4).

Manchmal habe ich den Eindruck, Oekumene würde uns mit den Reformierten leichter fallen als mit unseren katholischen Nachbarn. Das alltägliche Miteinander in unserer Leitungseinheit zwischen Wettingen und Würenlos und im Pastoralraum mit Baden, Ennetbaden, Neuenhof Killwangen und Spreitenbach möchte ich daher auch bewusst in dieser Woche der Einheit der Christen mit hineinnehmen. Ja, auch das Miteinander der reformorientierten und der traditionalistischen Katholiken ist ein grosses Thema. Vielleicht auch das Erkennen, der Jüngeren und der Älteren, wo die Älteren sich beklagen, dass die Jüngeren «nicht mehr richtig glauben». Hier überall die Absicht nach mehr Einheit hineinzulegen, macht uns klar, wie der Wunsch um Einheit viel Zuhören braucht, um die Glaubenswelt der/des anderen aus seiner beziehungsweise ihrer Sicht zu erfassen.

Auch der Ruf nach Solidarität der Christen aus der ganzen Welt wie zum Beispiel aus Armenien, aus Gaza, macht uns deutlich, wie viel Weg wir hier vor uns haben, um mehr Einheit zu erleben.

Das wünsche ich uns in dieser Woche der Einheit: dass wir neu hinhören lernen, wie Glaube aus der Lebens-Perspektive der anderen erfahren wird.

Herzliche Einladung zum ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, 11. Januar, 10 Uhr in der Reformierten Kirche Wettingen mit Pfr. Lutz Fischer, Pfr. Theo Pindl und Pfarreiseelsorger Marcel Chopard.

Markus Heil