Berghilfeprojekt 2019

M. und seine Partnerin R. bewirtschaften im Kanton Appenzell Innerrhoden einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb. Sie betreuen Milchkühe mit Mastkälbern, Legehennen und Alpakas. Die Flächen sind grösstenteils steil und unwegsam. Mit einer naturnahen und eher extensiven Produktionsform wird versucht, die Flächen mit möglichst geringem Aufwand zu bewirtschaften und den Tieren eine artgerechte Haltung zu gewähren.

Die Partnerin von M. lebt seit einigen Jahren mit ihren beiden Kindern auf dem Hof. Die Patchworkfamilie wird seit einem Jahr von einem gemeinsamen Kind vervollständigt.

Vor über einem Jahr erkrankte M. an Krebs, der inzwischen erfolgreich behandelt wurde. Doch aufgrund der Arbeitsunfähigkeit während der Krankheit war die finanzielle Existenz in Frage gestellt. Allein mit dem landwirtschaftlichen Einkommen kann die Familie nicht ernährt werden. Daher arbeitet M. zusätzlich bei der Müllabfuhr und seine Partnerin Teilzeit als Nachtwächterin in einem Hotel.

Die Familie ist verschuldet, hat also keine finanziellen Reserven und muss demnächst die gesamte veraltete Elektroinstallation für 22‘000 Fr. erneuern lassen, denn eine Inspektion steht bevor. Inzwischen hat das Landwirtschaftsamt Appenzell von M. erfahren, dass aufgrund der schmelzenden Schneemassen das Dach Schaden erlitten hat und Wasser in ein Kinderzimmer eingedrungen ist. Die Kosten für die Zimmerrenovation werden voraussichtlich von der Versicherung übernommen, die Dachsanierung muss die Familie aber selber bezahlen. So wird die finanzielle Situation für die Familie immer schwieriger.M. und seine Partnerin sind zuvorkommende und herzliche Menschen und würden eine Unterstützung sehr verdienen.

Die beiden Pfarreien St. Anton und St. Sebastian werden die Bergbauernfamilie mit einer Spende in der Höhe von Fr. 15‘000.- unterstützen. Diverse Gottesdienstkollekten sind für dieses Projekt vorgesehen. Ganz herzlichen Dank für jeden Beitrag.

Armin Zimmermann