Fastenzeit

An Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Sie geht bis zum Gründonnerstag an Ostern. Ostern ist das wichtigste Fest für uns Christen, deshalb möchten wir uns darauf ganz besonders gut vorbereiten.

Das Wort «fasten» kommt einem althochdeutschen Wort, das bedeutet, dass man auf etwas verzichtet. Fasten heisst aber nicht nur, dass man auf etwas verzichtet – sondern auch, dass man für etwas anderes verzichtet. Wenn wir uns nicht mehr von so vielen Dingen ablenken lassen – wie vom Handy, Computer, oder Fernseher – können wir uns viel besser auf Gott, aber auch auf andere Menschen konzentrieren.

Christen fasten freiwillig. (Kinder dürfen nicht fasten). Die einzige Regel heisst: Verzichte auf Dinge, die dir am Herzen liegen! Was das ist, entscheidet jeder selbst. Manche verzichten auf Süssigkeiten, oder Fleisch, oder generell Süsses. Andere lassen in dieser Zeit mal Computerspiele oder das Fernsehen links liegen. Probiere es einmal aus: Du wirst sicher feststellen, dass du vieles von dem, was dir wichtig erscheint, gar nicht so dringend benötigst. Hör dir dazu eine Geschichte an!

Auch denken Christen in der Fastenzeit besonders über ihren Glauben und über ihre Lebensweise nach. Und sie überlegen, was sie sofort oder künftig besser machen können und wie sie anderen Menschen helfen können, denen es schlechter geht als ihnen selbst. So liegt auch dieses Jahr wieder ein Fastenopfersäckli dabei, in welchem du in der Fastenzeit ein paar Batzen sammeln kannst. Vielleicht sind es die Batzen die du eingespart hast, weil du auf Süsses verzichtet hast?

Mit den gesammelten Batzen helfen wir Familien, für die es ganz wichtig ist, dass wir sie nicht vergessen, wie zum Beispiel Korintus aus Indonesien. Hier in diesem Film erzählt er dir etwas über sein Leben:

Alle Primarschulkinder erhalten von uns 📄 diese Unterlagen, zusammen mit einer Reissuppe für die Familie.

Gott hat uns eine wunderbare Welt geschenkt!

Hier kannst du die Geschichte, wie Gott die Welt erschaffen hat, als Film anschauen: