Veranstaltungen des Frauenbundes 2026
Gemeinsam die Werke von Hans Trudel am 2. Juni in Baden entdeckt
21 interessierte Teilnehmerinnen machen sich auf, bei einem Rundgang durch Baden die Spuren von Hans Trudel in der Stadt zu entdecken, zu betrachten und zu interpretieren. Die kleine Reise führte uns zunächst zum Kinderreigen, einer der bekanntesten Skulpturen Hans Trudels, vor der Tagesschule Ländli. Alle waren fasziniert von den stilisierten Kinderfiguren, die Tanz und Lebensfreude ausdrücken.
Als der Wind auffrischte, beschleunigten wir unsere Schritte zum Löwenbrunnen. Trotz des garstigen Wetters konnten wir die markante Figur genauer erfassen – jenes Löwen-Denkmal, das seit 1918 anstelle einer Vase thront. Eine durchaus provokante Platzierung: Man erzählt, dass dieser Wechsel bei den Badenern damals nicht gut ankam, denn der Löwe brüllt in Richtung Stadtturm und streckt seinen Hintern der katholischen Kirche entgegen.
Auch die beiden Werke von Hans Trudel an der Tür des Stadthauses brachten viele zum Schmunzeln. Man merkt, dass selbst kleine Werke viel Charakter und Ausdruck besitzen können. Den Faun erkannten alle sofort als halb Tier, halb Mensch. Trudel griff hier eine Figur aus der Mythologie auf. Gegenüber befindet sich sein ehemaliges Atelier.
Zwei weitere Werke betrachteten wir ebenfalls: den Flieger und den Tränenbrunnen. Der Flieger, heute ohne Feigenblatt, war für die meisten ein Symbol der Freiheit, während der Tränenbrunnen eher Traurigkeit und Leid ausdrückt.
Der Rundgang begann mit fröhlichen Kindern und endete mit weinenden und leidenden Kindern. Was sagt uns das? Hans Trudel zeigt uns, dass zum Leben beides gehört: Freude und Leid. Am Ende hatten wir bei einem Kaffee die Gelegenheit, weiter über sein Werk zu sprechen und nachzudenken. Sicher werden wir seine Werke von nun an mit anderen Augen betrachten.
Maiandacht am 15. Mai
Trotz des kühlen und nassen Wetters fanden sich über 20 Frauen in der Dreikönigskapelle ein, um unsere alljährliche Maiandacht zu feiern. Da Ella Gremme aufgrund Ferien abwesend war, leitete Claudio Tomasini den Gottesdienst.
In der Lesung erfuhren wir, wie Maria «Ja» zu Gott sagte, als ihr der Engel Gabriel erschien und verkündete, dass sie einen Sohn namens Jesus gebären werde. Auch wir haben immer wieder die Gelegenheit, Gott unser «Ja» zu geben und ihm täglich aufs Neue zu vertrauen.
Nach der Andacht hatten wir das Glück, dass das Wetter aufklarte: Es blieb trocken, und wir konnten bei «unserem» Baum einen Umtrunk geniessen und anregende Gespräche führen. Wir freuten uns darüber, dass unser Baum weiterwächst und gedeiht, und er uns somit daran erinnert, uns weiterhin für eine bessere Welt einzusetzen. Es war eine harmonische Andacht. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben!
Lottonachmittag am 13. April
Trotz des garstigen und kalten Aprilwetters machten sich acht Frauen ins Chorherrehus in Baden auf, um miteinander Lotto zu spielen. Als Erstes wurden die Preise bestaunt, welche es zu gewinnen gab: Über Blumen, Servietten, Pflegeartikel und Schoggistängli, alles war dabei.
Dann eröffnete Sibylle das Lottospiel. Alle waren voll konzentriert und gespannt, ob die richtigen Zahlen wohl aufgerufen werden würden. Nach drei Runden Lotto hatten die Teilnehmerinnen eine Stärkung verdient und durften Kaffee, Tee, Kuchen und Guetzli geniessen. Es war eine muntere Gesellschaft und es wurde viel geplaudert und gelacht. Gut erholt ging es anschliessend mit dem Lottospiel weiter.
Gegen Abend gingen alle glücklich und zufrieden nach Hause − ob mit oder ohne Gewinn. Die Teilnehmerinnen waren sich einig, dass es ein schöner und kurzweiliger Anlass war. Darum wird auch im 2027 bestimmt wieder Lotto gespielt!
Rosenverkauf am 14. März
Unser Vorstand verkaufte nach dem Morgengottesdienst Rosen zu Gunsten der diesjährigen Fastenaktion.
Yolima Salazar Higuera war während der Fastenzeit als Gast der Ökumenischen Kampagne 2026 an verschiedenen Orten in der Schweiz zu Besuch, unter anderem auch in Baden. Sie ist als Sozialarbeiterin in Kolumbien tätig. Die Kampagnenbotschafterin erzählte aus erster Hand über die Arbeit der Vicaría del Sur, einer kirchlichen Partnerorganisation von Fastenaktion in Kolumbien, berichten. Seit fast vierzig Jahren arbeiten die beiden Organisationen eng zusammen, um langfristig die Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung zu verbessern, die Ernährungssicherheit zu stärken und das Amazonasgebiet zu schützen.
Wir konnten so im Gottesdienst direkt erfahren, welche überwältigende Arbeit in diesen Regionen geleistet wird, um den Menschen zu helfen, sich selbst zu ernähren.
Besten Dank an alle, die eine Rose gekauft oder Geld gespendet haben. Auf diese Weise zeigten wir unsere Solidarität mit Menschen, die unter schwierigen Lebensbedingungen leben.
Feuerwache unter dem Motto «Frieden wagen»
Am Freitag, 13. März, fand um 6.15 Uhr die alljährliche Feuerwache statt. Der Anlass wurde von der Seelsorgerin Carmen Staub gemeinsam mit dem katholischen Frauenbund Baden-Ennetbaden sowie dem Lourdespilgerverein Baden und Umgebung gestaltet.
Die Feuerwache stand unter dem Motto «Frieden wagen». Während der Andacht wurde die Geschichte vom Samen erzählt. Zum Abschluss erhielten alle Anwesenden ein kleines Stoffsäckli mit Blumensamen. Diese sollen daran erinnern, dass auch wir im Alltag «Friedenssamen» säen können – etwa durch ein freundliches Wort, einen aufrichtigen Blick oder ein Lächeln. Kleine Gesten können oft Grosses bewirken!
Im Anschluss an die Andacht waren alle Teilnehmenden zu einem feinen Morgenessen ins Chorherrehus eingeladen, wo der Anlass in gemütlicher Atmosphäre ausklingen konnte.
Die Feuerwache war sehr gut besucht und wurde von den Teilnehmenden als stimmungsvoll und bereichernd erlebt. Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die zur Vorbereitung und Durchführung dieses schönen Anlasses beigetragen haben.
Gottesdienst zum Weltgebetstag am 6. März in Rütihof
Der Weltgebetstag 2026 wurde von Frauen aus Nigeria zum Thema «Ich will euch stärken, kommt!» gestaltet.
Einblick und Führung in die mechanische Musik am 3. März
Fünfzehn begeisterte Frauen trafen sich nachmittags an der Zürcherstrasse in Baden, um die fantastische Sammlung an Musikinstrumenten, Gemälden, Porzellan und verschiedenen seltenen Antiquitäten von Hans Christiansen zu bewundern.
Heute schien die Sonne draussen und in unseren Herzen. Vor zwei Jahren hatten wir schon einmal das Vergnügen, das private Schatzmuseum von Herrn Christiansen zu besichtigen. Aus Platzgründen konnten dazumal nicht alle Interessierten daran teilnehmen. Daher wurde beschlossen, einen neuen Besuch zu organisieren.
In der Zwischenzeit hatte dieser passionierte Sammler einige weitere Raritäten erworben, die er uns nun mit grosser Begeisterung präsentieren konnte. Im Anschluss an die exklusive kleine Führung ging es zum geselligen Teil über. Wir durften wiederum einen fantastischen Aperitif geniessen, den Gisela mit viel Liebe vorbereitet hatte. Nach genussvollen Momenten bei Wein und Speisen konnten wir den Heimweg antreten.
Wir danken Herrn Christiansen für die angenehmen und interessanten Stunden, die wir in seiner Gesellschaft verbracht haben, und wünschen ihm weiterhin viel Freude und Glück beim Sammeln. Diese bedeutende Sammlung wird später einem Museum in Dänemark (seinem Geburtsland) geschenkt.
Bericht zur Generalversammlung am 9. Februar
Wie jedes Jahr war der Saal Roter Turm gut gefüllt, viele Mitglieder hatten für diesen schönen Anlass gerne den Weg nach Baden unter die Füsse genommen. Die Frauen freuten sich auf die Gelegenheit, sich zu sehen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Gisela Zinn eröffnete die GV pünktlich um 18 Uhr. Zur Stärkung wurde zuerst ein Pastasalat mit Brot angeboten.
Der Jahresbericht 2025 wurde uns in Form einer Präsentation mit Musik auf der Leinwand gezeigt und führte uns einmal mehr das vielfältige Angebot des Vereins vor Augen. Berichte zu den einzelnen Veranstaltungen und Impressionen sind jeweils auf der Webseite des Frauenbundes Baden-Ennetbaden zu sehen. Die Webseite erscheint in neuem Gewand – dank Elvira Rumo. Herzlichen Dank, Elvira, für diese tolle Arbeit.
Danach hörten wir den Bericht der Leiterin der Strickstube, Esther Lehner. Ella Gremme las ihn vor, und anschliessend sahen wir den kurzen Film «Die Reise der Socken nach England».
Ein weiteres Dankeschön geht an die Untergruppen des Frauenbundes, die im vergangenen Jahr ebenfalls sehr aktiv waren. Die Leiterinnen und Leiter dieser Gruppenangebote leisteten einen grossen Einsatz: Gabriela Richiger (meditatives Tanzen), Ista Heil (ökumenische Lesegruppe), Judith Zürcher (Seniorenturnen), Esther Lehner (Strickstube) und Paul Bohren (Volkstanz). Paul Bohren hat während vieler Jahre die Volkstanzgruppe mit viel Hingabe geführt. Er gab seine Demission per Ende 2025 bekannt. Herzlichen Dank, lieber Paul, für dein grosses Engagement. Neu wird Gabriela Richiger die Volkstanzgruppe leiten.
Stefania präsentierte uns die Jahresrechnung 2025. Die von den beiden Revisorinnen Eva und Ljubica kontrollierte Rechnung wurde einstimmig gutgeheissen. Wir sind sehr dankbar, dass Stefania, Eva und Ljubica diese grossartige Arbeit für den Verein gewissenhaft leisten.
Sibylle machte uns auf das neue Jahresprogramm 2026 gluschtig. Viele suchten ihre Agenda und notierten sich bereits einige Anlässe.
Gisela dankte ihren Kolleginnen vom Vorstand sowie allen anderen, die sich für den Verein in der einen oder anderen Form einsetzen: Ohne diese wertvolle Unterstützung gäbe es den Verein nicht (mehr)!
Claudio Tomassini dankte im Namen des ganzen Seelsorgeteams dem Vorstand und den Mitgliedern des Frauenbundes für ihr grosses Engagement und ihr Wirken und brachte symbolisch eine Königsfigur aus Holz. Diese Figur steht für Würde und Menschenrechte und kann zusammen mit weiteren Königsfiguren in der Zeit vom 23. Februar an bis Mitte März anlässlich des 500-Jahrjubiläums «Badener Disputation» an verschiedenen Standorten in Baden bewundert werden.
Alle Anwesenden erhielten von Ruth Zumbühl ein Tüchlein von Tarango geschenkt. Diese Tüchlein sind alle handgemacht. Tarango ist eine Non-Profit-Organisation in Bangladesch, welche Ruth seit Jahren unterstützt. Tarangos Mission besteht darin, die sozioökonomische Situation von benachteiligten, in ländlichen Gebieten wohnenden Frauen zu verbessern, um ihre Fairtrade-Produkte sowohl auf dem lokalen als auch auf dem internationalen Markt besser vermarkten zu können. Danke, liebe Ruth, für dein Geschenk!
Danach war es Zeit zum Tanzen. Gabriela brachte uns mit toller Musik in Bewegung. Vielen Dank, liebe Gabriela.
Zur erneuten Stärkung wurde ein leckeres und reichhaltiges Dessertbuffet eröffnet, das die Mitglieder mit viel Liebe vorbereitet hatten. Herzlichen Dank an alle, die dies ermöglicht haben.
Es blieb nochmals Zeit zum gemütlichen Plaudern. Langsam brannten die Kerzen nieder, und die Mitglieder machten sich allmählich auf den Heimweg. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese wunderschöne GV ermöglicht haben.
Jährliches Treffen des Frauenbundes mit den Frauen der HEKS-Gärten Rütihof
Dieses Treffen ist inzwischen zu einer beliebten Tradition für beide Gruppen geworden. Am 20. Januar genossen elf Frauen in der Arche Rütihof ein gemütliches Frühstück mit vielen anregenden und interessanten Gesprächen.
Das bunte und köstliche Buffet liess keine Wünsche offen: Selbstgemachte Konfitüre, frisches Brot, Muffins und Crêpes sorgten für einen genussvollen Start in den Tag.
Zudem boten das Spiel «Wer bin ich» sowie ein Wortsuchrätsel rund ums Frühstück eine schöne Gelegenheit, sich besser kennenzulernen. Herzlichen Dank an alle, die an diesem gelungenen Morgen teilgenommen haben.
ℹ️ Sofern nicht anders vermerkt, stammen Bilder und Texte von Mitgliedern des katholischen Frauenbundes Baden-Ennetbaden.







