Veranstaltungen des Frauenbundes 2025

Adventsfeier in der Sebastiankapelle am 5. Dezember

In schönen Reihen die Stühle, alle mit einem adventlich einladenden Liedblatt belegt, links von der Eingangstüre in die Kapelle. Rechterhand neben der Garderobe ein verlockendes Angebot von adventlichen Leckereien und Getränken.

Man kennt sich, hält einen kurzen Schwatz, vertieft sich in ein Gespräch, winkt einander zu; alles in freundschaftlicher Weise. Eine beträchtliche Anzahl Frauen!  – Kein Stuhl zu viel!

Präsidentin Gisela Zinn freut sich darüber und begrüsst uns frohgelaunt, dies im roten Dress mit roter Zipfelmütze, Morgen ist Samichlaustag! Auch Nora Roth und Sibylle Appert geben sich légère in Rot und verbreiten gute Laune.

Gisela gibt uns zu verstehen, heute wollen wir fröhlich, unbeschwert feiern und denken dabei etwas voraus in Richtung Weihnacht. Diesen Gedanken greift sie gleich auf mit der Frage, warum eigentlich der Tannenbaum das eindeutige Symbol für Weinachten sei. In angenehmer Kürze geht sie darauf ein. Der Baum sei ursprünglich ein heiliges Zeichen aus vorchristlicher Zeit, und oft auch Teil von heiligen Handlungen gewesen. Die Mönche, vor allem aus Irland, bauten solche und andere Rituale in die Verkündigung des Christentums ein, was die Christianisierung des Volkes erleichtert habe. – Über die Jahrhunderte hinweg bis zum heutigen Tag veränderten Land und Leute den Umgang mit dem Baum hin bis zum Licht geschmückten Tannenbaum, wie wir ihn seit Kindertagen kennen.

Danach belebt Ella uns mit ihrem Gitarrenspiel. 

Nicht wenigen von uns steigen wohl Erinnerungen an Weihnachtsabende in Kindertagen auf; Zeit also für die Weihnachtslieder auf dem liebevoll gestalteten Heft mit den Klassikern:  Es ist ein’ Ros entsprungen, O du fröhliche, O Tannenbaum, Stille Nacht (Diesen Text lesen wir danach gemeinsam auf Spanisch!). Wir singen hingegeben, mit Wärme, fast wie damals am Weihnachtsabend daheim.

Dass Weihnachten auch anders als unbeschwert sein kann, erinnert die etwas andere Weihnachtsgeschichte «Das Geschenk der Weihnacht» von Michail Medwed, die Ella für uns ausgewählt hat und uns auch vorliest: Im hohen Alter erinnert sich der Kapitän eines riesigen Stückgutfrachters an einen ganz besonderen, einsamen Weihnachtsabend im fernen Pernambuco, Brasilien. Dabei vermischen sich ihm ganz wundersam Realität und Traum.

Sibylle hat die Erzählung für uns zur Erinnerung auf ein Blatt gebannt; danke Sibylle! – Ganz gern lese ich sie noch einmal; oder auch zweimal …

Ohne Geschenk geht es nicht. Allen wird ein grünes, in Form gegossenes Tannenbäumchen mit eingebautem Teelicht in die Hand gedrückt. – So aufmerksam! 

Von Gisela bekommen die Frauen vom Vorstand als Zeichen des Dankes ein Schoggiherz.

Bei Trank und feinem Weihnachtsgebäck lassen wir den Abend ausklingen. Karl Jaspers Satz auf dem Liedblatt begleitet uns friedvoll nach Hause.


Elisabethengottesdienst vom 18. November

Die Anwesenden erlebten einen sehr inspirierenden Gottesdienst mit schöner musikalischer Begleitung. Die Sonne strahlte, und wir durften gemeinsam das Geheimnis des Wunders von Elisabeth von Thüringen erfahren. Jeder von uns konnte sich das symbolische Bild vorstellen, wie sich im Korb die Brote in Rosen verwandelten. Die Nächstenliebe – das Helfen, Lieben und Für-andere-da-Sein – zeigt unsere Barmherzigkeit, genau wie Elisabeth es damals getan hat.

Am Ende gab es die Möglichkeit, bei Kaffee und Zopf miteinander ins Gespräch zu kommen und den Morgen so ausklingen zu lassen. Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben.


Gemütliches und familiäres Zusammensein vom 17. Oktober

Der Nachmittag begann mit der wunderschönen Geschichte «Schenk mir Flügel». Diese Geschichte regte die Frauen dazu an, ihre persönlichen Gedanken über Gemeinschaft auszutauschen: Was bedeutet Gemeinschaft für mich? Wie wichtig ist Gemeinschaft für mich? Und insbesondere, wie entscheidend Gemeinschaft ist, um sich nicht einsam zu fühlen.

Jede von uns besitzt einzigartige «Flügel», die uns besonders machen.

Der Raum war erfüllt vom köstlichen Duft zahlreicher süsser und salziger Speisen. Wir genossen ein herrliches Buffet und hatten reichlich Gelegenheit für angeregte Gespräche. Ein herzlicher Dank geht an alle, die mit viel Engagement und Liebe dazu beigetragen haben, diesen wunderbaren Nachmittag zu gestalten


Kulinarische Reise in die Schweiz vom 26. September

Dieses Mal führte die traditionelle kulinarische Reise in die Schweiz, geleitet von Sibylle Appert. Die Tische waren schön mit schweizerischen Sachen dekoriert. Bei der Begrüssung der Gäste fragte Gisela, woran man die Schweiz auf dem Tisch erkennen könne. Das Publikum antwortete einstimmig: Schokolade, dann Rivella und was noch fehle: Käse! Und genau ein Teller mit Käse aus drei verschiedenen Regionen, begleitet von Trockenfleisch und Trauben, wurde als erster Gang serviert.

Sibylle hielt danach eine sehr informative Präsentation über die Schweiz. Einige der behandelten Themen waren die vier Landessprachen, die politische Neutralität und das föderale System, bekannte Schweizer Persönlichkeiten, traditionelle Bräuche und natürlich kulinarische Spezialitäten. Die Präsentation wurde unterhaltsam durch Bilder und kurze Videos bereichert, was sie besonders anschaulich machte. Der Abschluss der Präsentation war für alle überraschend: Wir haben alle die Nationalhymne gesungen!

Der Hauptmahlzeit war aus Uri: Hafechabis mit Fleisch. Ein leckeres Gericht! Zum Dessert gab es selbstgebackene feine Aargauer Rüeblitorte und noch dazu Anisgebäck, eine weitere aargauische Spezialität.

Sibylle erhielt für ihren Einsatz von uns ein Buch «kulinarische Reise in 26 Kantonen der Schweiz». So kann sie weitere Rezepte der Schweiz für sich kochen. Zeit miteinander zu reden, gab es auch genügend. Ein gemütlicher Abend kam dann zu Ende und alle sind mit der lupfigen Ländlermusik im Kopf nach Hause gegangen.


Mit Maria von Magdala zu Tisch vom 19. September

«In dieser liturgischen Feier teilen wir Gedichte und Gebete. Sie sind uns Lebens-Mittel wie Brot und Wein, die wir am gemeinsamen Tisch segnen und miteinander teilen.»

Mit liturgischen Feiern vor der Kirchentür hat es begonnen, ab 2025 setzen wir im Aargau einen neuen Schwerpunkt.

In der Sebastianskapelle ist der lange Tisch mit weissem Tischtuch einladend geschmückt. Blümchen vom Wegrand – die wohl letzten vor Herbsteinbruch – in winzigen Gläslein; ein paar dicke helle Kerzen, an jedem Platz das farbige Lied- und Textheft, eigens für den heutigen Abend erstellt. Am Tischende sitzen die vier Streicher vom String Spring Quartet; bereit, uns zu empfangen.

Aber das wissen die Frauen, die Vorplatz und Treppe der Sebastianskapelle langsam beleben, noch nicht. Von Baden kommen sie – ja – aber auch sehr wohl von der näheren und weiteren Umgebung. Die Reihe der Gottesdienste mit Maria von Magdala scheint bekannt zu sein; einige haben selber schon Feiern in dieser Form gestaltet, dies zeigt sich in den kurzen Gesprächen. Interesse und Vorfreude sind spürbar. Auch heute soll ein Zeichen gesetzt werden: Wir wollen Veränderung in der Kirche. Deshalb sind wir heute Abend da.

Leise Töne aus dem Kapelleninnern laden uns ein, einzutreten. Das Quartett aus Oberösterreich spielt recht sanftund freundlich, heisst uns willkommen und bedeutet uns auf diese Weise, uns zu setzten.

Was wir heute feiern, hören wir, lesen es ev. im Heft nach und haben Zeit, über jeden der drei Gedanken in Stille, nachzudenken. Begleitet von leisen Saitentönen «unseres» Quartettes.

Die Würde zu verkündigen – unsere prophetische Berufung. Gott traut uns viel zu.
Die Würde, heilsam zu wirken – unsere priesterliche Berufung. Gott bemächtigt uns dazu.
Die Würde zu leiten – unsere königliche Berufung. Gott schenkt uns die Kraft.

Diese Gedanken lassen aufhorchen, weil ja wir, die hier sitzen, gemeint sind. Sie weiten unser Herz und sind uns gleichzeitig Auftrag: Verinnerliche deinen Glauben und lebe ihn. (Die obigen Sätze könnten auch an den versuchten Aufbruch der Kirche beim Zweiten Vatikanischen Konzil mit Papst Johannes XXIII. erinnern. Damals sprach man etwas prosaischer vom «Allgemeinen Priestertum».)

Aber nach dem Hören des Evangeliums von Johannes, wo wir mit Maria von Magdala ihr freudiges Erschrecken beim Erkennen von Jesus miterleben, geben die Musiker alles, um der Dramatik dieser intensiven Begegnung gerecht zu werden. – Ergreifend.

Das Lied aus Taizé Meine Hoffnung und meine Freude wärmt unser Herz. Mit ihrer Musik verstärken die  Streicher dieses Gefühl. Wir singen das tröstende Lied immer wieder nach jedem der aus dem Textheft vorgelesenen Gedichte, ausgewählt von jenen, welche den Abend vorbereitet haben. Es wird innig, es wird stimmig. Wir sehen, da sind berechtigte Wünsche, da sind Vorstellungen von einer Kirche, die noch Potential hätte, Potential hat. Wir sind bereit, mitzugestalten, dies zeigen und tun wir genau jetzt. Der Jazz-Rock der Streicher befördert dieses Wollen in aufmüpfiger, aber auch sehnsüchtiger, betrachtender Weise.

Mit dem Donnerstagsgebet bereiten wir uns auf das Segensgebet über Brot und Wein vor. Gemeinsam essen wir nach der Segnung die Brötchen und trinken wir den Wein, untermahlt von der dichten Musik der Musiker Christian, Marcus, Julian, Stephan. – Mit einem kurzen Dankgebet schliessen wir den Abend ab:

Danke, dein Heil kennt keine Schranken.
Danke, ich halte mich fest daran.
Danke, ach Gott, ich will dir danken, dass ich danken kann.

Langsam verabschieden sich die Teilnehmenden. Danke herzlich euch allen für euer Dabeisein, für euer Mitgehen! Einen Riesenblumenstrauss an das STRING SPRING QUARTET!  Ihr habt unseren Gottesdienst mit Eurer Musik sozusagen mitgefeiert und ihr habt ihn farbiger werden lassen. – Ein grosses Danke! Und dir, lieber Alois, danken wir für deine Initiative zu diesem Abend und für deine feinfühlige, kompetente Begleitung beim Vorbereiten.

Weitere Impressionen finden Sie auch hier.


Begegnungstag im Kloster Fahr am 31. August

Bei strahlendem Sonnenschein fand der Begegnungstag des Pastoralraums Aargauer Limmattal zu seinem fünften Geburtstag statt. Wir waren mit einem kreativen Atelier an den Feierlichkeiten beteiligt.

Nach dem gemeinsamen Gottesdienst und einem köstlichen Mittagessen durften wir die zahlreichen Besucherinnen und Besuchern an unseren Stand einladen. Dort konnten die Teilnehmenden fantasievolle Sujets mit Sand auf Karten gestalten. Es wurde geschnitten, geklebt, passende Formen ausgewählt und anschliessend mit viel Sorgfalt der Sand aufgetragen. So entstanden einzigartige kleine Kunstwerke – begleitet von anregenden Gesprächen und mit einem fröhlichen Miteinander.

Wer weiss – vielleicht dürfen wir dank dieses gelungenen Anlasses bald neue Mitglieder begrüssen? Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen und im Vorfeld und am Tag selbst mitgeholfen haben.


Maria Himmelfahrt: Kräutersträusschen binden am 15. August

Der Saal roch wunderbar nach Kräutern, als wir acht Frauen uns trafen, um die Kräutersträusschen für den Festgottesdienst zu Maria Himmelfahrt zu binden. Mit viel Liebe wurden 120 Kräutersträusschen gebunden. Das Binden der Kräuter war für uns fast wie eine Meditation und gab uns im Vorfeld schon viel Kraft. Wir hatten auch Zeit, bei Kaffee und Kuchen zusammen zu plaudern. Die Gottesdienstbesuchenden durften am Ende des Gottesdienstes die gesegneten Kräutersträusschen mit nach Hause nehmen. Mit den Kräutersträusschen brachten sie Schutz und Segen ins Haus. Vielen Dank an die Frauen, die geholfen haben, die Kräutersträusschen zu binden.


Vortrag: Telefonbetrug, Enkeltrickbetrug und andere Delikte

Am 20. Juni fand im Damiansaal im Chorherrehus Baden ein informativer und gut besuchter Vortrag statt: 26 Frauen waren der Einladung dazu gefolgt.

Der Gastredner war Herr Adrian Kirchhofer von der Stadtpolizei Baden. In einem praxisnahen Vortrag informierte er die Teilnehmenden über aktuelle Betrugsmaschen, die insbesondere ältere Menschen betreffen. Herr Kirchhofer erklärte eindrucksvoll, wie die Täter vorgehen, und gab wertvolle Tipps, wie man sich schützen kann. Wichtig ist vor allem ein gesundes Misstrauen, das Erkennen von Warnsignalen und das sofortige Informieren der Polizei bei Verdachtsmomenten (Telefonnummer 117).

Abgerundet wurde der Nachmittag mit Kaffee und Kuchen, bei dem die Frauen das Gehörte und ihre Erfahrungen in kleiner Runde besprechen konnten. Alle sind mit den Tipps von Herrn Kirchhofer bewusster nach Hause gegangen.


Maiandacht am 13. Mai

Mitte Mai feierten wir eine Maiandacht in der Dreikönigskapelle im Bäderquartier. In dieser Andacht wurde uns bewusst, dass Maria ganz verschiedene Namen hat: Sie heisst nicht nur Mutter Gottes oder Königin. Nein, wir nennen sie auch «Geheimnisvolle Rose», «Kelch des Geistes», «Morgenstern» aber auch «Königin des Friedens».

Im Anschluss statteten wir «unserem» Baum neben der Kapelle einen Besuch ab. Der gemütliche Teil fand darauf im Café das Thermalbads Fortyseven statt, wir durften Kaffee und einen feinen Nussgipfel geniessen. Es war ein sehr schöner Nachmittag. Besten Dank an alle, die dazu beigetragen haben.


Lottospiel am 1. April

Es war kein Aprilscherz, und so trafen sich einige Mitglieder zu einem kurzweiligen Lottonachmittag im Damiansaal im Chorherrehus Baden. Nach der Begrüssung durch Nora Roth suchten sich die Teilnehmerinnen die Spielkarten aus, und der Spass konnte beginnen…

Nach zwei gespielten Runden hatten sich die Frauen eine Stärkung verdient. So waren alle zum gemütlichen Kaffeeplausch eingeladen, welcher zuvor mit viel Liebe von den Vorstandsfrauen vorbereitet wurde. Danach wurden weitere drei Runden Lotto gespielt. Alle hatten Freude, fieberten eifrig bei der Verkündung der Gewinnzahlung mit, und wenn ein «Lotto» gerufen werden konnte, wartete auch ein kleiner Preis auf die glückliche Gewinnerin. Es wurde viel gelacht und die Zeit verging wie im Fluge.


Feuerwache am 28. März

Zu gewohnt früher Stunde startete unsere (als eine von fünf) Feuerwache in der Fastenzeit. Die Menschen trafen sich um Viertel nach sechs Uhr beim Ölberg seitlich der Stadtkirche Baden zum gemeinsamen Gebet unter dem Motto «Pilger der Hoffnung». Die Feier wurde durch unseren Frauenbund und den Lourdespilgerverein Baden und Umgebung gestaltet.

An der Feier wurde den Teilnehmenden bewusst, dass das Heilige Jahr ein mutiger Aufbruch ist, der mit einem Wagnis verbunden ist: Wir wissen (noch) nicht, wie wir uns verändern werden oder wohin der Weg uns führen wird. All diese Ungewissheit braucht viel Mut. Aber mit einem konkreten Ziel vor Augen wird es leichter. Machen wir uns gemeinsam auf den Weg!

Nach der Andacht am Feuer gab es ein feines Morgenessen im Chorherrehus. Es war ein sehr schöner, gut besuchter Anlass und stimmiger Einstieg in den Tag. Besten Dank an alle, die dazu beigetragen haben.


Führung in der Synagoge Baden (zum Zweiten) am 11. März

Bereits 2024 waren die Frauen zu Besuch in der Synagoge gewesen. Da der Anlass auf sehr grosses Interesse gestossen und noch lange nicht alles Wichtige zum jüdischen Leben oder zu speziellen Bräuchen gesagt worden war, lag eine Wiederholung auf der Hand. So freute sich Präsidentin Gisela Zinn, dass sie Mitte März wiederum rund zwanzig Personen zu einer Führung begrüssen konnte.

Raphael Weisz verstand es vorzüglich, seine Gäste mit seinem interessanten Vortrag in den Bann zu ziehen. So erfuhren die Frauen mehr zu den jüdischen Feiertagen. Diese haben unterschiedliche religiöse und historische Bedeutungen, aber viele von ihnen sind auch heute noch zentrale Bestandteile des jüdischen Lebens und der Identität. Die wichtigsten sind:

  • Schabbat – Der wöchentliche Ruhetag von Freitagabend bis Samstagabend (beginnt bei Sonnenuntergang und endet, wenn am nächsten Tag die ersten drei Sterne am Himmel zu sehen sind)
  • Jom Kippur – Der Versöhnungstag, der heiligste Tag im jüdischen Kalender, geprägt von Fasten und Gebet
  • Sukkot – Das Laubhüttenfest, das an die Wüstenwanderung der Israeliten erinnert
  • Chanukka – Das Lichterfest, das an das Wunder der Ölkrüge im Tempel erinnert
  • Purim – Ein fröhliches Fest zur Erinnerung an die Rettung der Juden durch Esther
  • Pessach – Das Fest der Befreiung aus Ägypten, das mit einer zeremoniellen Mahlzeit (Sederabend) beginnt

Auch die Zeitrechnung unterscheidet sich von unserem gregorianischen Kalender. Der jüdische Kalender ist ein Lunisolar-Kalender, der sowohl Mond- als auch Sonnenzyklen berücksichtigt. Um die Differenz zwischen dem Mondjahr (ca. 354 Tage) und dem Sonnenjahr (ca. 365 Tage) auszugleichen und sicherzustellen, dass die Feste in den vorgesehenen Jahreszeiten bleiben, wird in bestimmten Jahren ein Schaltmonat eingefügt; dann hat ein Jahr einfach 13 Monate.

Zu guter Letzt erfuhren die Frauen mehr zur Definition von «koscher»: Die jüdischen Speisegesetze («Kaschrut» genannt) legen fest, welche Lebensmittelgruppen zum Verzehr erlaubt sind. Dabei kommt es nicht nur auf die Art (z.B. bei den Tieren) an, sondern auch die Kombination von gewissen Lebensmittelgruppen oder auch spezielle Anbau- und Verarbeitungsmethoden bei Gemüse und Früchten spielen eine Rolle.

Ein herzliches Dankeschön an die beiden tollen Gastgeber. Die Zeit verging wie im Fluge, und alle durften viel neues, interessantes Wissen zum Judentum nach Hause nehmen


«Gemeinschaft» als neues Jahresmotto des Frauenbundes

Am 17. Februar lud der katholische Frauenbund Baden-Ennetbaden wiederum seine Mitglieder zur jährlichen ordentlichen Generalversammlung in den Saal Roter Turm in Baden ein.

Lesen Sie dazu den Bericht von Roswitha Doppler:
«Die Präsidentin Gisela Zinn begrüsst die vielen Frauen sehr herzlich und ebenso die drei Männer, unseren neuen Pfarrer Stefan Essig; Alois Metz, Bildung und Propstei der Landeskirche; Paul Bohren, bewährter Leiter der Volkstanzgruppe. Herr Metz erläutert uns sein Vorhaben, mit Leuten aus unseren Reihen gemeinsam eine liturgische Feier zu Maria Magdalena zu gestalten. Wer interessiert ist, kann sich gern melden. – Ein verlockendes Angebot! Interessierte werden gebeten, sich auf der Liste einzutragen.  Am Dienstag, 4. März trifft sich die Gruppe zum ersten Mal um 10 Uhr im Chorherrenhus. Der geplante Gottesdienst findet am 19. September um 18 Uhr in der Sebastianskapelle statt.

Schon im Dezember 2024 hat der Vorstand gemeinsam in einem Brief zum Jahresende und mit kurzem Blick auf das neue Vereinsjahr unser Jahresmotto bekannt gemacht: GEMEINSCHAFT. Dazu: «Gemeinschaft bedeutet mehr als nur das Zusammensein von Menschen, es ist ein lebendiger Ausdruck unseres Glaubens» und bekräftigt dies mit dem folgenden Bibelzitat: Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen. (Math.18.20)

Bevor wir richtig mit der GV starten, dürfen wir uns an der köstlichen Suppe stärken, welche die Frauen vom Vorstand – wohl in fröhlicher Gemeinschaft – für uns alle zubereitet haben. Grosses Danke! Eure Hingabe an den Frauenbund ist einmalig.

Danach nimmt die GV ihren gewohnten Lauf, Traktandum nach Traktandum wird genehmigt.

Der Jahresrückblick des Frauenbundes ist wirklich zum «Blicken» gedacht. Bild um Bild mit kurzem Text folgen auf der weissen Wand. Super gemacht! Aber wir hören auch gern der hellen Stimme von Sibylle Appert zu, die uns vom Tun und Beisammensein der Strickerinnen (Strickstube) berichtet. Tönt richtig amächelig.

Der Punkt Jahresrechnung und Revisionsbericht lässt wie jedes Jahr erahnen, welche Arbeit da geleistet wird, wie viele Stunden Nora Roth dafür einsetzt. Danke ihr und den Revisorinnen Ljubica Opacak und Eva Alther. Schön zu sehen, wie das Dreierteam harmoniert! Nora gibt ab dem neuen Vereinsjahr ihr Amt als Kassierin ab, vor allem des Aufwandes wegen. Stefania Sola, Mitglied unseres Vereins, tritt netterweise an Noras Stelle.

Alle zu Wählenden werden einstimmig gewählt, man dankt rundum und verschenkt Rosen zum Zeichen der Wertschätzung. Leider hat Ingrid Mustavar sich entschieden, aus dem Vorstand auszutreten. Die Präsidentin dankt ihr sehr herzlich; wir im Saal applaudieren so laut wir können für ihre Aufmerksamkeit, ihre wache Hilfsbereitschaft, ihre Gastfreundlichkeit – einfach für ihr liebes Wesen.

Der Ausblick auf das Jahresprogramm – auch dieser in schnell wechselnder Bilderfolge – macht gluschtig. Die Angebote sind auch im gedruckten Jahresprogramm, ebenso auf der Website der beiden Pfarreien Baden und Ennetbaden zu finden.

Das letzte Traktandum hat die Gemüter im Saal recht aufgewühlt. Unsere Frau Präses, Ella Gremme, unterrichtet uns über ein Schreiben des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes, SKF. Darin wird erklärt, es sei geplant, das Adjektiv «katholisch» aus dem Logo zu entfernen; ja, dieses schon im Laufe des Jahres 2025 schlicht wegzulassen. Ellas Antrag zeigt auf, wie wir auf diese Anmassung (nämlich: Die Basis des schweizweiten Frauenbundes bei einer solch einschneidenden Änderung nicht einzubeziehen!) reagieren sollen. Breit und engagiert wird Ellas Antrag besprochen. Der katholische Frauenbund Baden-Ennetbaden wird nun einen Brief an den SKF senden mit der Bitte, die Namensänderung um ein Jahr zu verschieben, um auf diese Weise der Basis die nötige Plattform zur Diskussion und zur Mitsprache zuzugestehen.

Friedlich, fröhlich, entspannt klingt der Abend aus. Die Volkstanzgruppe holt uns zurück aus Rede und Gegenrede. Musik, Bewegung, Tanzen im Kreis beflügeln Körper und Seele. Die vielen süssen Versuchungen auf dem Desserttisch runden das alles ab.»


Gottesdienst zum Ende des Vereinsjahres am 16. Februar in der Stadtkirche Baden

Alle Mitglieder wurden im Gottesdienst dazu aufgerufen, die Kraft von Gemeinschaft im neuen Vereinsjahr aktiv zu erleben! «Gemeinschaft» ist nämlich auch das neue Jahresmotto des Frauenbundes und soll unter anderem die wertvolle Verbindung unter den Menschen sowie mit Gott thematisieren.

Zu diesem Leitwort wurde auch der Gottesdienst gestaltet: «Gemeinschaft ist wie ein schützendes Haus.» Jedes Vorstandsmitglied teilte seine persönliche Bedeutung von Gemeinschaft mit den Anwesenden und lud die versammelte Gemeinde dazu ein, auf einem kleinen Flyer mit dem Mandala des katholischen Frauenbundes Baden-Ennetbaden zu notieren, was Gemeinschaft für jede/n selbst bedeutet. Die Botschaft des Gottesdienstes wurde von allen mit viel Freude nach Hause genommen: Gott hat aus vielen lebendigen Steine ein Haus gebaut. 

Allen ein herzliches Dankeschön, die bei der Gestaltung des Gottesdienstes mitgeholfen und daran teilgenommen haben.


Jährliches Treffen des Frauenbundes mit den Familien der HEKS-Gärten Rütihof

Dieses Treffen ist inzwischen zu einer beliebten Tradition für beide Gruppen geworden. Zwanzig Frauen verbrachten am 31. Januar zusammen einen geselligen Nachmittag in der Arche Rütihof mit vielen interessanten Gesprächen. Um den Austausch zu fördern, musste am Anfang herausgefunden werden, in welchen Monaten die Gäste Geburtstag hatten. Entsprechend wurde danach eine Reihe gebildet. Das Eis war damit gebrochen! Anschliessend wurden in Zweier- und Dreiergruppen versteckte Wörter zu den Themen «Garten» oder «Länder» in einem Text gesucht. Eine anspruchsvolle Aufgabe für die Teams, die allen Spass gemacht hat.

Viele süsse Leckereien hatten die Frauen mitgebracht. Diese fügten sich zu einem bunten und vielfältigen Dessertbuffet mit Spezialitäten aus der ganzen Welt zusammen und waren ein kulinarischer Höhepunkt. Ganz spontan ergab sich auch die Möglichkeit, mehr über das spannende Leben von Ruth Zumbühl als Diplomatin zu erfahren. Sie erzählte den Anwesenden einige berührende Geschichten.

Herzlichen Dank an alle, die an diesem Nachmittag teilgenommen haben. Ein spezielles Dankeschön an alle Frauen, die zum tollen Dessertbuffet beigetragen haben.


ℹ️ Sofern nicht anders vermerkt, stammen Bilder und Texte von Mitgliedern des katholischen Frauenbundes Baden-Ennetbaden.